Tja, und schon hast Du keinen rosa Lutscher mehr. Ich gebe ihn jetzt einfach an diesen Obdachlosen hier weiter. Der hat das bestimmt nötig. Das scheint ihm ja auch richtig gut zu schmecken. Komisch, jetzt sieht er gar nicht mehr gut aus. Scheinbar kriegt er keine Luft mehr? Und er läuft auch noch so bläulich an. Wurde er jetzt adlig? Oder der FC Barcelona?

Zumindest zittert er jetzt nicht mehr so behindert. Ich muss ihm um seine Alkoholsucht gebracht haben. Das scheint ja echt einfach zu sein, für mich ist es nicht wirklich verständlich, warum der Abschaum unserer Gesellschaft erst Therapien wahrnehmen muss, um genetische Nachteile zu überwinden. Gemeinsam stark, Euthanasie!

Wobei… er scheint tatsächlich einfach nur den Lebenden entschwunden zu sein…


Und wenn schon, er hat dem Staat, rechtmäßig meinem Staat, eh nur die Kraft geraubt. Wen kümmert es, wenn es einen „Menschen“ weniger gibt in unserer Gesellschaft. Wen kümmern Anschläge, bei denen weniger als ein paar Tausend sterben? Es gibt mehr als 7 Milliarden von „uns“. Zähle ich mich zu denen? Zu denen, die sich nicht mehr sicher fühlen, wenn tausende Kilometer entfernt ein Kalifat aus Ruinen erschaffen wird? Aus Ruinen, die öfter im Laufe der Zeit in die Brüche gingen, als Skelette bei Glasknochenkrankheit.

Ohne dass ihnen staatsnahe Medien ihre Meldungen ins Auge werfen, würden die meisten keine Probleme damit haben, dass Menschen täglich umkommen. Wissen, vielleicht eher Gewissheit, veranlasst sie, Angst zu entwickeln. Dabei sind Informationen doch dafür da Angst zu verhindern. Die Angst ist nur eine Äußerung einen bevorstehenden Situationsänderung. Ein Beispiel könnte sein, dass der Obdachlose Angst davor hätte, wieder arbeiten zu müssen. Die Arbeit selbst macht ihm keine Angst, nur dass er seine Situation verändern muss, verursacht bei ihm Unwohlsein.

Böse kann ich also vermutlich nicht sein. Schließlich habe ich ihn von dieser Qual befreit. Dir aber vermutlich verholfen, ein endliches Leben in Qualen zu leben. In stetiger Angst. Man könnte auch sagen:

„Willkommen bei F/O/N“.

Keine Handlung ist also wirklich schlecht. Für den Fall eine solche Anmaßung zu äußern, vernachlässigt man alles außer die erste Ebene einer Handlung. So fühle ich mich wenn ich Spiele anteste, die meine Aufmerksamkeit nicht wirklich fesseln… Ich bin der Überzeugung, dass das Loslösen von festen Konzepten wie Gut & Böse den Religionsunterricht deutlich auflockern würde.

Zumal eine solche Einteilung voraussetzen würde, dass man eine Situation objektiv beurteilen könne. Es ergibt Sinn daran zu glauben, schließlich gilt:

Falsche Annahmen teilen alles Leid.

Aber selbst das ist und bleibt abgekürzt nur FATAL.

Um das festzuhalten kann man sagen, das personifizierte Böse wäre nur Wirbel um nichts. Ach was soll’s… Gib mir einfach den Lutscher, ich hab Hunger bekommen.

Schmeckt doch ganz okay, wobei… Irgendwie k-k-komi…