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Stumpf. Geld. Macht.

Zeit_rennt

Die höchste Eisenbahn – Zugspitze & viel Töröh

Es ist kurz vor zwölf, die Zeitbombe tickt.

Und wenn sie hochgeht, ja dann ist alles vorbei. Wobei das Wort „Zeitbombe“ einem eher suggeriert extrem viel Zeit freizusetzen, was durchaus bei Zeiten ganz schick wäre. Eine 8 Tage Woche zum Beispiel. Wobei das wohl letzten Endes nichts verändern würde, da der Abstand von Montag zum nächsten Montag oder vielleicht zwischen dem Klommtag und eben dem nächsten Klommtag einfach nur größer werden würde. Dann könnte man seine Termine aber auch einfach auf einen größeren Zeitpunkt strecken, oder?


Irgendwie ist es doch absurd in dem Zeitfenster des Lebens, in meinem Fall sicherlich fast 30 Jahre, sich über zu wenig Zeit zu beschweren. Es wird also einfach mal Zeit für eine Neuevalution für die Verwendung von Zeit. Das, was wir als Zeit bezeichnen, bleibt schließlich auch nur eine Definition von Menschenhand. Finger. Daumen. Handflächen. Kann man grundsätzlich einfach übertragen. Monate, 12 Stundenrhythmus und ein Jahr.

Der Tag meines 30.ten Geburtstags wäre tatsächlich eine gute Zeit zum sterben. Dann würde ich zeit 30 Jahren leben. In der Zeit  könnte man Milliarden machen. Die Welt zu einem besseren Ort machen oder zu einem Ort, der einem selbst zumindest gefallen würde. Aber nein, man beschwert sich lieber darüber zu wenig Zeit für alles zu haben. Man lebt auf immer den selben Bahnen, wie es auch die Vor-Vorgänger getan haben, als wäre man das Kind von einem gewissen Bolt. U‘ sayin‘ his name… U‘ sane?

Dinge zu prokrastinieren wirkt fast schon wie das, was einen Menschen in der Modernen Welt ausmacht. Klar schreibt man morgen das Buch fertig, was sich bereits so großer Beliebtheit in der Leseprobe erfreut hat, Herr Maskerandovska… Aber gut, etwas verschieben ist an sich ja noch kein Problem. Kriegt man das Kind halt morgen. Stirbt man halt an einem anderen Tag. Stirb langsam, alles gut.

Irgendwie stellt man sich dann aber doch die Frage, warum man sich so häufig nicht dazu überwinden kann seine Zeit sinnvoll zu nutzen, schaut lieber Serien wie: Fargfon, The Mist – ein neuer Artikel oder auch LegfonSo wie alles was wir ankündigen, werden auch diese Ideen wohl aber immer im Gefängnis der Zeit verweilen, bis der Wecker klingelt und einen aus dem wohligen Traum reißt.

Doch je lauter man es rausschreit, desto näher sind Ideen dem Paradies.

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  1. Schlomo

    Dieser Artikel hat mich auf irgendeine Weise sehr berührt.

    Die Relevanz der Zugspitze verstehe ich abee nicht.

  2. Dr. Life Hacker

    Ein Buch von Herrn Kelif würde ich sicherlich gerne verschlingen. Wenn ich denn nur die Zeit dazu hätte…

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